Nachbarschaftshilfe beim Feuerwehrfest

Erfolgreiches Bitten der FFW Alkofen – Pleintinger Kollegen sagen ja zum Paten-Amt

bwd  Set 2/9  fwd
 

Geschafft: (v.l.) Alkofens 1. Vorsitzender Hans Kovarik, 1. Kdt. Helmut Knapp, 2. Kdt. Roland Lorenz, Festausschussvorsitzender Stefan Drasch, Festmutter Nathalie Lorenz, 2. Vors. Hans Gerstl, Fahnenmutter Eva Knott, 2. Vors. Rudolf Willmerdinger und die Pleintinger 1.Kdt. Florian Hinterleitner, 2. Kdt. Stefan Schedlbauer, Berthold Drasch und zwei Fahnenträger.

 

Pleinting. Die Feuerwehr Alkofen feiert im kommenden Jahr vom 24. bis 26. Mai ihr 125-jähriges Gründungsfest. Deshalb haben die Alkofener jetzt bei der Nachbar-Feuerwehr Pleinting um die Übernahme der Patenschaft ersucht – mit Erfolg.

In der Mehrzweckhalle in Pleinting wurden die "Bittsteller" der Feuerwehr Alkofen von den Pleintinger Kameraden willkommen geheißen. Die Vorsitzenden beider Wehren begrüßten die Fahnenmutter Eva Knott aus Pleinting sowie die Festmutter Nathalie Lorenz aus Alkofen. Mit dabei waren jeweils auch die Festdamen beider Vereine, an die Blumen überreicht wurden. Die Feuerwehrler freuten sich zudem über die Anwesenheit der Stadträte Silvia Ragaller, Waltraud Desch und Erich Fuchs.

Der Alkofener FFW-Vorsitzende Hans Kovarik betonte, dass die beiden Wehren viele Gemeinsamkeiten bei Übungen und Einsätzen verbinde und dass es bei den zurückliegenden Vereinsjubiläen beider Vereine immer eine gegenseitige Hilfe als Patenverein gegeben habe: "Daher wenden wir uns auch heute wieder an die Pleintinger Wehr zur Übernahme dieses Amts." Nach dem Essen wurde es ernst für die Kameraden aus Alkofen. Trotz Übergabe von Geschenken und der Bitte um Übernahme des Patenamts war die Pleintinger Wehr in keinster Weise bereit, eine Zusage zu erteilen. Auch das gemeinsame Bitten der Vorstände Hans Kovarik und Hans Gerstl, der Kommandanten Helmut Knapp und Roland Lorenz, des Festausschussvorsitzenden Stefan Drasch und der Festmutter Nathalie Lorenz konnte die Pleintinger nicht umstimmen.

Sie waren der Auffassung, dass hier vorher noch einige Aufgaben zu erfüllen seien. So mussten einige Geschicklichkeitsübungen absolviert werden. Dazu zählten das Manövrieren eines rohen Eies durch einen B-Schlauch, das Tanzen des Schäffler-Tanzes mit einigen Pleintinger Kameraden und das Knieen auf einem spitzen Holzscheit.

Erst nachdem alle Aufgaben gemeistert waren, war die Feuerwehr Pleinting bereit, die Zusage für die Übernahme des Patenamts zu übernehmen. Die Wolfachtaler Musikanten umrahmten die Feier musikalisch.